Ansichten zur IQ-Sport-Teildisziplin: IQ-Shooting
Zielen und Treffen
Aus meiner Sicht ist es bei Kindern und Jugendlichen unnötig, ja sogar manchmal kontraproduktiv, wenn man sie zu früh mit "Ringwertung" also der exakten Mittenabweichung konfrontiert. Daher halte ich das Schiessen auf Lichtziele in der Biathlon-Art grundsätzlich für besser geeignet für diese Zielgruppe, als alles andere. (Mit dieser Meinung stehe ich durchaus nicht allein "auf dem Flur")
Denkt man diesen Gedanken aus; in Richtung Erwachsene, so kommt man zu dem Schluß, daß auch hier Anfänger, Interessenten oder Personen, die noch nie etwas mit Schiessen zu tun hatten, häufig "krampfen", um die "10" endlich einmal zu treffen... Also macht solch ein System auch bei diesen Zielgruppen Sinn!
Weiter nachgedacht, kommt man darauf, dass man also zunächst eigentlich das "Erfolgserlebnis"= Treffer vermitteln sollte, was wiederum bei variierbaren "Zieldurchmessern"(durch vorgesteckte Kreis-Schablonen) leicht beliebig komplex und schwierig gemacht werden kann. So könnte ich z.B. dran denken die Zielfläche nur noch so groß zu machen, dass ein Schütze potentiell nur noch 9er oder gar 10er trifft, bzw. getroffen hat, wenn das Lämpchen im Ziel angeht!
Hier ist das Laser-Schiessen auch klar im Vorteil gegenüber dem Infrarot-Schiessen; denn hier sieht man, wo der "Fehlschuß" aufleuchtet... Ein wesentliches Detail, das zum Erlernen und zur Bewußtmachung von Fehlern genutzt werden kann.
Wußten Sie in diesem Zusammenhang, daß man unser System bereits ab 2m Distanz sinnvoll betreiben kann?
- Im nächsten Gedanken vergegenwärtigt man sich dann wohl am Besten folgende Fakten:
wie populär das Biathlon-Stil Schiessen geworden ist (Treffer= sichtbar (Zielscheibenfarbe ändert sich, durch Klappmechanismus), Fehlschuss = alles bleibt wie es ist (auf der Zielscheibe). Ganz davon zu schweigen, wie TV-tauglich das Ganze dem Zuschauer aufbereitet werden kann.
wie unpopulär das "normale" Wettkampfschiessen" selbst bei den eigenen Sportlern selbst ist: Ehrliche Schützen werden Ihnen erklären, dass Sie selbst auch nie (oder nur als Trainings-Hilfe) ganze Wettkämpfe von anderen Sportschützen betrachtet haben... warum sonst hätte man wohl im Sportschiessen 1992 das "Finale" erfunden??? Das man wohl noch nie einen vollen 120 Schuß 3-Stellungskampf auf egal welchem TV-Sender dieser Welt übertragen hat, braucht man wohl kaum beweisen; obwohl das doch der "Königswettkampf" der Sportschützen im Gewehrbereich sein sollte...
- Hat man diesen Fakten-"Schock" als überzeugter Sportschütze verdaut, muß man ehrlich zugestehen, dass viele andere Menschen vielleicht Zugang zum eigenen Sport finden würden, wenn er ein bißchen anders wäre; aber wer hätte den Mut etwas bahnbrechendes zu ändern? Zu verwurzelt, veraltert und bequem sind dann auch für jedermann erkennbar die Mafia-Machtmethoden und Führungs-Köpfe z.B. in der ISSF...
Schliesslich sollte man sich selbst zugestehen, dass viele "normale" Menschen Angst vor den normalen Sportgeräten haben; und diese teilweise sogar aus "Prinzip" meiden oder verabscheuen; und nach den zeitlich kurz zurückliegenden Wahnsinns-Taten auch scheinbar damit zu Recht eine Aversion gegen das Sportschiessen oder die Betreiber dieser Sportart "per se" zu haben. Wie kann mann diesen Menschen klarmachen, dass der Sport an sich sogar sehr positive Eigenschaften und Auswirkungen auf den "Betreibenden" hat, wenn er richtig und fachmännisch überwacht und erlernt und schliesslich regelmässig ausgeübt wird?
Wie wichtig können da Testergebnisse aus der Therapie von ADS Kindern sein, die mit Laser-Zielübungen angewandte Selbst-Therapie mit beachtlichen Erfolgen nachzuweisen haben?
- Im Letzten kann man als logischen Schluß dann nur neidlos anerkennen, dass die Biathleten mit Ihrem Sport und der Art des Umgangs in der Öffentlichkeit mit gutem Beispiel vorangehen und kräftig positiv Lobby auch für das "normale" Schiessen machen.
Gelingt es uns, diese Aspekte auch umzusetzen, dann passiert ähnliches wie in Paderborn, wo täglich die größte Schlange von Zuschauern und Besuchern am Laser-Schießstand des Biathlon Simulators "Schlange" stehen... (im Monats-Schnitt 15.000 "Ausprobierer" ist sicherlich die beste Werbekampagne, die je gelaufen ist, oder?) Insgesamt waren dort 65.000 registrierte Besucher begeisterte "Test- bzw. Hobby-Biatlethen".
- Aus allen vorgenannten Argumenten, bin ich vollkommen überzeugt, daß wir das Richtige machen, und dass langfristig gar keine Alternative existiert. Ganz zu schweigen davon, dass die Leute, die einmal die Faszination und die Komplexität des "Sportschiessens" erfahren haben auch viel affiner zum "richtigen" Schießsport werden und damit die Argumentation zur Erhaltung des "normalen" Schießsports etwas sachlicher geführt werden kann!
... und dieser ganze "Text-Info-Flut" aus der Hand eines vollkommen überzeugten Sportschützen, der seit 30 Jahren kontinuierlich versucht den eigenen Sport friedlich populärer zu machen, das Image des Sports anzuheben und der mit ein wenig Eigeninitiative wohl nachweislich am Meisten PR für den Schieß-Sport in den letzten 30 Jahren entwickelt und "losgetreten" hat. Oder kennen Sie jemand anderen, der mehr friedliches, öffentliches "Aufsehen" und Aufmerken erregt hat, als wir mit den ersten fernbedienbaren TV-Kameras vor Sportschützen, der WatchIt-Live Ergebnisübertragung, oder der Olympia-Hallendarstellung 2004 in Athen?
- Die Vergangenheit ist völlig egal, denn jetzt gehen wir mit allem Vorbenannten und dem gesamten Entwicklungs-Schatz im wahrsten Sinne des Wortes:
Mit leuchtendem Beispiel voran!
- Mit diesem Slogan und unseren neuen Entwicklungen werden wir noch einiges Bewegen; seien Sie einfach mit dabei!
- Ihr
- Klaus Kremer
- Ihr



